Foto: Sabine Wild

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Die Idee

Als Sarah Perl, Mira Lange, Peter Uehling und Martin Seemann das Ensemble mit Namen WUNDERKAMMER gründeten, war es das Anliegen der vier Berliner Musiker, die freiberuflich mit vielen verschiedenen Kollegen und in wechselnden Formationen  arbeiten, eine gemeinsame musikalische Heimat zu finden.

Im Sommer 2016 kam zu dem geistigen Raum der Ensemblearbeit, in der die Musiker Altes und Neues immer wieder neu zusammenfügen und ausprobieren, auch ein realer Raum in Form der WUNDERKAMMER Werkstatt hinzu. 

Ausgangspunkt war, dass der erste Hammerflügel in Miras Leben Einzug hielt. Das große und das kleine Cembalo hatten immer Platz in ihren Wohnungen gefunden und waren zu den Konzerten klaglos durch die Treppenhäuser bugsiert worden, aber mit dem romantischen Pleyel-Flügel war eine Grenze erreicht.

So bietet die WUNDERKAMMER Werkstatt seither einen Raum für Kammermusik, aber auch für andere Formen der Kunst. Und großen Seltenheitswert hat die Tatsache, dass hier zwei originale Hammerflügel in spielbarem Zustand erlebt werden können. 

 Was die Veranstaltungen der WUNDERKAMMER Werkstatt besonders macht, ist die gemütliche Salonatmosphäre, in der man die Konzerte und Veranstaltungen aus nächster Nähe erleben kann, das Opernglas kann zu Hause bleiben. Die Programme sind in der Regel einstündig gehalten. Es besteht vorher und nachher Gelegenheit zu Gesprächen bei einem Getränk, das wie im Kino auch während des Konzertes zu sich genommen werden kann. Den Künstlern, die hier auftreten, ist das, was sie tun, ein echtes Bedürfnis und eine Herzenssache.

Vom Konzept und dem Wert des Dargebotenen überzeugt, haben Anke Storch und Dr. Matthias Bergmann Anfang 2018 den Verein der Freunde und Förderer der WUNDERKAMMER Werkstatt ins Leben gerufen und es sich zur Aufgabe gemacht, die Veranstaltungen zu unterstützen.