Jan
1
5:00 nachm.17:00

Neujahrskonzert: Astrophil & Stella in duo

Musik von Molinaro, Paladino, de Rore u.a.

Das Ensemble astrophil & stella tritt in kleinster kammermusikalischer Besetzung, im Duo, auf und präsentiert Musik, die entweder schon kurz nach ihrer Entstehungszeit umarrangiert wurde, oder der wir uns heute in unseren eigenen Arrangements widmen. So erklingen z.B. barocke Adaptionen der Corelli-Violinsonaten für Barockgitarre von Santiago de Murcia, Diminutionen aus dem 17. Jahrhundert über bereits im 16. Jahrhundert geschriebene Chansons und Madrigale neben Improvisationen und eigenen Bearbeitungen von historischen Materialien. 

Johanna Bartz Renaissance- und barocke Traverso
Guilherme Barroso Laute und Barockgitarre

Eintritt: 10€ / 5€




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Feb
23
zu 24. Feb.

Workshop mit Maurice van Lieshout (NL): Musik am Berliner Hof um 1600

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Workshop für Sänger und Instrumentalisten

Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer der WUNDERKAMMER Werkstatt

Das Gründungdatum der Kurbrandenburgischen Hofkapelle in Berlin lässt sich heute nicht mehr genau feststellen. Zur Regierungszeit von Joachim II (1535-1571), Johann Georg (1571-1598), Johann Friedrich (1598-1608) und Johann Sigismund (1608-1615) wurde die Kapelle unter der Leitung von dem niederländischen Kapellmeister Johann Wesalius und seinem berühmten Nachfolger Johann Eccard auf eine imponierende Höhe gebracht. 

Ein Bild von dem, was die Kapelle aufführte, gewährt zum Beispiel das Bibliothekinventar von Wesalius, das nach seinem Tode am 26. Juli 1582 in seiner Wohnung aufgenommen wurde. Fast ausschließlich sind die Komponisten Niederländer, Deutsche oder Franzosen. Das Inventar verzeichnet die besten Meister der Zeit wie Orlando di Lasso, Josquin des Pres, Adrian Willaert, Cypriano de Rore, Ludwig Senfl.

Das gleiche Bild sehen wir bei der Besetzung der Hofkapelle. Eine Vielzahl von nordeuropäischen Musikern wurde von den Kurfürsten angestellt (viele davon führende Instrumentalisten), die neben deutschen und französischen Liedern und Motetten auch gerne englisch angehauchte mehrstimmige Tanzmusik spielten.

Der Kurs ist eine Einführung in dieses zu wenig bekannte, aber sehr farbreiche Repertoire, das geeignet ist für eine Vielzahl von Instrumentalisten und Sängern. An Hand der Originaldrucke und Handschriften gewinnen wir einen praxisorientierten Einblick in die Kunstmusik aus und in Berlin um 1600.

Maurice van Lieshout studierte Blockflöte und Klavier am Königlichen Konservatorium in Den Haag und an der Scuola Civia Milano. 1995-2011 war er Dozent für historische Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, seit 2001 hat er außerdem einen Lehrauftrag für frühe Musik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Von 2004-2007 lehrte er am Fontys Conservatorium Tilburg im Fachbereich „Early Modal Music and Vocal Ensemble", von 2004 bis 2008 war er dort außerdem Leiter des Masterstudiums „Modale Musik". Seit 2007 hat er an der Hochschule für Musik Saar eine halbe Professur für Alte Musik, sowie seit 2011 eine halbe Professur für Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater München. Van Lieshout gründete 1993 das Ensemble Fala Música für spätmittelalterliche Musik. Mit der unter seiner Leitung stehenden „Schola Stralsundensis" widmet er sich Musik des 16. Jahrhunderts. Gastdirigate bei der Wiener Akademie und beim Barockorchester Capella Leopoldina in Graz belegen seine Beschäftigung mit Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Im Bereich neuer Musik arbeitet er intensiv mit dem Schlagzeuger Eduardo Leandro zusammen.

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Der Kurs geht über zwei Tage. Für einen Imbiss am Mittag, Kaffee, Gebäck und Getränke ist gesorgt. Die Kursgebühr beträgt inklusive Verpflegung 80,-€. Anmeldungen bzw. Fragen zum Kurs bitte

per Mail an: miralange@web.de

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Dez
6
7:30 nachm.19:30

Entgegen dem Lauf der Dinge - Adventskonzert

Werke von Josquin des Prez & Zeitgenossen

Entgegen dem Lauf der Dinge

gebar eine jungfräuliche Mutter Gott als Menschen…

so lautet der kraftvolle Beginn des gregorianischen Weihnachts-Hymnus Praeter Rerum Seriem in der Übersetzung. Der überragende Komponist der Renaissance, Josquin des Près, hat über ihn eine seiner schönsten Motetten geschrieben. Sie bildet in der Version für Laute und Sopran den Schwerpunkt dieses Weihnachtskonzerts.
Dazu gesellen sich Instrumentalstücke und Gesänge der Zeit, wie etwa In dulci jubilo in der Fassung eines bayerischen Lautenbuchs, ein deutsches Magnifikat aus der Lutherzeit - aber auch originale spanische Weihnachtsgesänge der Renaissance, genannt Villancicos.

June Telletxea Sopran Andreas Arend Laute


Einlaß 19 Uhr    Beginn 19.30 Uhr    Eintritt: 10€ / 5€

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 Fotos: Ana Prada

Fotos: Ana Prada

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Telemann: Pariser Quartette
Nov
22
7:30 nachm.19:30

Telemann: Pariser Quartette

Pariser Quartette h-Moll, G-Dur, e-Moll

Tristan Braun Violine Eva Frick Traversflöte Sarah Perl Viola da Gamba Peter Uehling Cembalo

Die “Nouveaux Quatuors en Six Suites” veröffentlichte Telemann im Jahre 1738 in Paris, wohin er verschiedentlichen Einladungen durch französische Musiker folgend und aufgrund der Wertschätzung seiner Musik in Paris im Herbst 1737 aufgebrochen war. In seiner Autobiographie erfahren wir, dass die seinerzeit berühmtesten Virtuosen seine Quartette zur Aufführung brachten: “Die Bewunderungswürdige Art, mit welcher die Quatuors von den Herren Blauet [Michel Blavet], Traversisten, [Jean-Pierre] Guignon, Violinisten, Forcroy dem Sohn [Jean-Baptiste Forqueray], Gambisten, und [Jacques] Edouard, Violoncellisten, gespielet wurden, verdiente, wenn Worte zulänglich wären, hier eine Beschreibung. Genug, sie machten die Ohren des Hofes und der Stadt ungewöhnlich aufmercksam, und erwarben mir, in kurtzer Zeit, eine fast allgemeine Ehre, welche mit gehäuffter Höflichkeit begleitet war." 

Foto: Andreas Tobias

Einlaß: 19 Uhr  Eintritt: 10€ / 5€

In Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer

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Okt
20
8:00 nachm.20:00

Ein Land jenseits von Lärm und Tod

Liebeslieder des 17. Jahrhunderts

Wittenberger Hofkapelle

Julla von Landsberg Sopran Johannes Weiss Tenor Thor-Harald Johnsen Barockgitarre, Theorbe Thomas Höhne Erzlaute Torsten Übelhör Cembalo, Orgel

Mit der Renaissance in Italien beginnt die Erfolgsgeschichte des poetischen Traumlandes »Arkadien«. Naturverbundenheit, Landschaften von idealer Schönheit, bukolische Idylle und Orte mystisch-mythischen Seins verbinden sich mit Geschichten von irdischem und göttlichem Liebeszauber. Wann immer Städte und Länder in Kriege verwickelt sind, gibt es auch Fluchtpunkte, die frei von Kampf und Mord sind. In Zeiten von Chaos und Tod üben sie eine geradezu »arkadische« Anziehung aus, unrealistisch und verklärt. So wie heute Europa für viele Menschen aus dem Nahen Osten und aus Afrika die Rolle dieses überhöhten »Arkadien« übernimmt, gibt es auch schon während des Dreißigjährigen Krieges Orte der Zuflucht: Im Norden kann sich Danzig die Selbstständigkeit bewahren, verhält sich politisch geschickt und entwickelt sich zu einem Anziehungspunkt für Wissenschaftler und Künstler. Im Süden lockt Italien als »Land, wo die Zitronen blühen«, als ein Ort der Sehnsucht. Die Renaissance katapultiert die italienischen Städte und Regionen an die Spitze von Kunst, Musik und Architektur. Nun denn: Die Wittenberger Hofkapelle lässt ihr Publikum an diesem Abend eintauchen in die amouröse Welt der italienischen und deutschen Musik und Lyrik. Damals wie heute ist das Arkadien der Renaissance und des Barock eine »Auszeit« im Kopf, eine Idee von Ruhe und Natur, Liebe und Hingabe. Als Einladung möchten die Musikerinnen und Musiker der Wittenberger Hofkapelle ihr Programm mit Musik von Andrea Falconieri, Claudio Monteverdi, Heinrich Albert, Thomas Selle und vielen anderen durchaus verstanden wissen: eine Einladung zur Auszeit von Lärm und Stress im Alltag. Also auf nach Arkadien! Nur kurz!

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Einlaß um 19.30 Uhr   Eintritt: 10€ / 5€

in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer der WUNDERKAMMER Werkstatt

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Okt
11
7:30 nachm.19:30

La Grande Nation

Werke von Leclair, Forqueray & Rameau

Christoph Timpe Violine Sarah Perl Viola da Gamba Mira Lange Cembalo

Der französische König Ludwig XIV. setzte die Künste als machtstrategisches Mittel ein und verhalf ihnen somit zu staatstragender Bedeutung. Sie sollten den absolutistisch regierenden Sonnenkönig verherrlichen und die Überlegenheit, nationale Einheit und geistige Größe Frankreichs demonstrieren. Zum Kanon der Künste zählte nicht zuletzt auch eine typisch französische Musiktradition. Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts gewannen allerdings mehr und mehr Einflüsse aus Italien an Boden.

So war der Geiger Jean Marie Leclair der erste seines Faches, der das solistische und hochvirtuose Sonatenspiel in Frankreich betrieb. Der Gambist Antoine Forqueray wiederum versuchte die Gambe zu retten, deren Stern im Sinken begriffen war. In seinen Gambensuiten geht er neue Wege, die der Gambe und der klassischen französischen Piècen-Tradition den Fortbestand neben der italienischen Geigenvirtuosität sichern sollten. 

In „La Grande Nation“ wollen wir die ganz eigentümliche französische Mischung aus Noblesse und Anmut zum klingen bringen und stellen verschiedene Beispiele vor, wie die einzelnen Komponisten dabei mit den italienischen Einflüssen verfuhren.

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Einlaß: 19 Uhr  Eintritt: 10€ / 5€

 

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Jun
22
zu 24. Juni

48 Stunden Neukölln "Neue Echtheit"

  • Google Kalender ICS

48 Stunden Neukölln

ORIGINALKLANG - WUNDERKAMMER spielt Bach im Kontext zeitgenössischer Quellen

23.06.2018 12-13 Uhr

Gambensonate & Cellosuite

Sarah Perl Viola da Gamba Martin Seemann Violoncello Peter Uehling Cembalo & Moderation

24.06.2018 15-16 Uhr

Cellosuite & Englische Suite

Martin Seemann Violoncello Mira Lange Cembalo & Moderation

 

 Foto: Sabine Wild

Foto: Sabine Wild

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Jun
14
7:30 nachm.19:30

WUNDERKAMMER Festival 2018

Balletti & Madrigali

Marenzio Gesualdo Gastoldi Monteverdi

italienische Madrigalmusik der Blüte- und Spätzeit

Vokalensemble: Miriam Fahnert, Katja Kunze, Philipp Cieslewicz, Florian Schmitt, Peter Uehling (Leitung)

veranstaltet vom Verein der Freunde & Förderer der WUNDERKAMMER Werkstatt

Einlass 19 Uhr       Eintritt: 12€ / 7€        

 Palazzo Alberti mit freundlicher Genehmigung Christoph Timpe

Palazzo Alberti mit freundlicher Genehmigung Christoph Timpe

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Jun
7
7:30 nachm.19:30

WUNDERKAMMER Festival 2018

Geburtstagskonzert des Cellisten Damien Launey

BEETHOVEN   FRANCHOMME   SCHUMANN

Almut Schlicker Violine Karen Lorenz Viola Damien Launey & Martin Seemann Violoncello Walewein Witten Hammerflügel

veranstaltet vom Verein der Freunde & Förderer der WUNDERKAMMER Werkstatt

Einlass 19 Uhr       Eintritt: 12€ / 7€        

 Hedwig Heils KüchenABC

Hedwig Heils KüchenABC

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