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La Grande Nation

Werke von Leclair, Forqueray & Rameau

Christoph Timpe Violine Sarah Perl Viola da Gamba Mira Lange Cembalo

Der französische König Ludwig XIV. setzte die Künste als machtstrategisches Mittel ein und verhalf ihnen somit zu staatstragender Bedeutung. Sie sollten den absolutistisch regierenden Sonnenkönig verherrlichen und die Überlegenheit, nationale Einheit und geistige Größe Frankreichs demonstrieren. Zum Kanon der Künste zählte nicht zuletzt auch eine typisch französische Musiktradition. Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts gewannen allerdings mehr und mehr Einflüsse aus Italien an Boden.

So war der Geiger Jean Marie Leclair der erste seines Faches, der das solistische und hochvirtuose Sonatenspiel in Frankreich betrieb. Der Gambist Antoine Forqueray wiederum versuchte die Gambe zu retten, deren Stern im Sinken begriffen war. In seinen Gambensuiten geht er neue Wege, die der Gambe und der klassischen französischen Piècen-Tradition den Fortbestand neben der italienischen Geigenvirtuosität sichern sollten. 

In „La Grande Nation“ wollen wir die ganz eigentümliche französische Mischung aus Noblesse und Anmut zum klingen bringen und stellen verschiedene Beispiele vor, wie die einzelnen Komponisten dabei mit den italienischen Einflüssen verfuhren.

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Einlaß: 19 Uhr  Eintritt: 10€ / 5€